Health-Special: BITMARCK bringt mit Daten und KI den digitalen Motor der GKVen auf Hochtouren

Wie können Krankenkassen Kosten reduzieren, Versicherte besser versorgen und zugleich aktuellen gesetzlichen Vorgaben zur Digitalisierung gerecht werden? BITMARCK unterstützt sie dabei, diese Fragestellungen mithilfe von Daten und KI zu lösen – und profitiert dabei selbst von einer ganzheitlichen, zusammen mit Comma Soft umgesetzten Datenstrategie.

„Daten sind die Zukunft der gesetzlichen Krankenversicherungen: Sie bergen enormes Effizienzpotenzial, können die Versichertenzufriedenheit heben und die gesamte Gesundheitsversorgung verbessern“, sagt Peter Flemming, Business Manager Data Science bei BITMARCK. In den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKVen) sind nach Angabe des Verbands der Ersatzkassen 88 Prozent aller Deutschen versichert. Was die meisten nicht wissen: Bei über 80 Prozent dieser Krankenkassen sorgt der Managed Service Provider BITMARCK dafür, dass die digitalen Prozesse im Hintergrund laufen. Mit seinen Beratungsleistungen und Softwarelösungen unterstützt das Unternehmen die Kassen bereits seit 1994 u. a. beim Datenaustausch mit Apotheken, Krankenhäusern und Ärzten sowie bei der Digitalisierung der damit verbundenen Prozesse. Das ist zum einen die Voraussetzung für Leistungserbringung und Abrechnung. Zum anderen bergen die Daten einen wahren Schatz an Informationen, mit dem die GKVen zahlreiche aktuelle Herausforderungen bewältigen können.

Mit Daten gegen den Digitalisierungsdruck

„Wir treffen in der GKV auf eine heterogene und vernetzte Datenlandschaft. Sie speist sich aus Abrechnungsdaten, Prozessdaten, Versichertendaten etc. aus den verschiedensten Quellen und Prozessen. Zur Bewältigung dieser großen Datenmengen stellt BITMARCK sowohl moderne zentrale wie auch dezentrale Systeme zur Verfügung. Auf dieser Basis gehen wir mit den GKVen die aktuellen Herausforderungen an“, erläutert Peter Flemming. Die Herausforderungen ergeben sich zum einen aus der veränderten Erwartungshaltung der Versicherten. Sie sind es aus ihrem Alltag gewohnt, z. B. online einzukaufen und per App den Status von Bestellungen in Echtzeit nachzuverfolgen. Das erwarten sie auch bei Versicherungen. Stimmt die Service-Qualität nicht, wechseln Versicherte heute einfach mit ein paar Klicks zu einer anderen Kasse. „Krankenkassen haben heute neben dem direktem Kundenkontakt viel mehr digitale Touch-Points mit den Versicherten. Die Erwartungshaltung und der Convenience-Anspruch sind gestiegen. Um dem gerecht zu werden, sind die GKVen auf eine effiziente Auswertung und Nutzung der Kundendaten angewiesen,“ erklärt Peter Flemming. „Auf der anderen Seite gibt die Politik den Handlungsrahmen vor: Elektronische Patientenakte, eRezept – all das erzeugt zusätzlichen Digitalisierungsdruck. Und schließlich wollen die GKVen auch ihre strategischen Wachstumsziele erreichen, um am Markt zu bestehen. Durch eine effiziente Datennutzung helfen wir den GKVen, diese Herausforderungen zu stemmen.“

Begleiter auf dem Weg zur datengetriebenen GKV

Wenn GKVen verstärkt Prozesse digitalisieren, sind Daten in zweierlei Hinsicht relevant: Sie unterstützen die digitalen Prozesse und gleichzeitig werden daraus neue Daten generiert. „Data Science ist für mich daher der nächste logische Schritt. Die GKVen erhalten durch die zunehmende Digitalisierung ihrer Prozesse noch mehr Daten, die mit Data Science analysiert und in Prozessen genutzt werden. Die Prozesse selbst lassen sich durch Daten und KI wiederum intelligenter gestalten und verbessern“, sagt Peter Flemming. Hierbei spielt BITMARCK eine entscheidende Rolle. Das Data Science-Team um Peter Flemming entwickelt neue Lösungen für verschiedene Use Cases und setzt sie bei den GKVen um, z. B. im Rahmen der Betrugserkennung. „Die Herausforderung dabei ist, dass wir einen sehr heterogenen Kundenstamm haben. Je nach Unternehmensgröße liegen bei einer GKV unterschiedlich viele Daten mit unterschiedlicher Qualität vor. Unsere Lösungen sollen zu den individuellen Anforderungen und Voraussetzungen passen, zugleich aber auch so weit standardisiert sein, dass möglichst viele GKVen sie nutzen und z. B. einen geringeren Datenbestand ausgleichen können“, so Peter Flemming. Das erreicht BITMARCK zum einen durch einen engen Austausch mit den Kassen, zum anderen durch einen stimmigen strategischen Ansatz. „Bei unserer strategischen Ausrichtung haben wir uns Unterstützung von Comma Soft ins Boot geholt“, erzählt Peter Flemming und führt aus: „Wir haben bei uns lange nach dem Bottom-up-Prinzip gearbeitet, Lösungen erst individuell entwickelt und dann weiter ausgerollt. Was uns fehlte, war ein ganzheitlicher Blick von oben.“

Ganzheitliche Datenstrategie als Basis für weitere KI-Cases

Zusammen mit Comma Soft konnte BITMARCK sinnvolle und sinnstiftende Konzepte zur Vereinheitlichung des Datenmanagements sowie zu weiteren wichtigen Themen wie Data Governance, Data Culture und Digitale Ethik entwickeln. Parallel dazu wurde auch die bereits von BITMARCK gestartete Standardisierung der data-science-bezogenen IT-Infrastruktur und Entwicklungsumgebung in diese ganzheitliche Betrachtung einbezogen. „Wir haben jetzt ein schlüssiges Gesamtkonzept für unsere Data Science-Strategie und eine strategisch ausgerichtete Roadmap für unsere Use Cases – sowohl intern als auch in der Zusammenarbeit mit den GKVen. Dabei hilft uns aus meiner Sicht besonders das große Erfahrungswissen, das Comma Soft aus anderen Projekten mitbringt, und die agile, transparente Vorgehensweise in unserer Zusammenarbeit“, freut sich Peter Flemming. Als nächstes will er mit seinem Team und Comma Soft den Fokus verstärkt auf den Einsatz von KI legen: „Hier gibt es noch viele Bereiche, in denen wir mit intelligenter Datennutzung Verbesserungen schaffen können: von der Nutzung historischer Versichertendaten zur Prävention und individualisierten Behandlungen über die Unterstützung der Leistungserbringer bei der Anamnese bis hin zur verbesserten Echtzeitkommunikation. Mit dem BITMARCK Gesundheits-Cockpit unterstützen wir beispielsweise bereits die neuen Kommunikationswege, die aktuell innerhalb der GKV-Telematikinfrastruktur entstehen. Mit all dem lässt sich die Zufriedenheit der Versicherten und die Qualität der Versorgung verbessern, wenn wir weiter in diese Richtung fahren. Den Motor dafür haben wir bereits gestartet: mit Daten und Künstlicher Intelligenz.“

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie BITMARCK seine Datenstrategie ausbaut und umsetzt? Unser Kollege Dr. Markus Knappitsch gibt Ihnen gerne Einblicke und Anregungen für Ihre Projekte. Nehmen Sie gern Kontakt mit ihm auf.

Peter Flemming ist Business Manager Data Science bei BITMARCK und treibt dort die agile Transformation und strategische Ausrichtung im Bereich Data Science voran. Als Managed Service Provider unterstützt BITMARCK mehr als 80 Prozent der deutschen Gesetzlichen Krankenkassen (GKVen) mit maßgeschneiderten Softwarelösungen bei der Digitalisierung aller Geschäftsfelder und Geschäfts­vorgänge sowie beim Betrieb der dafür nötigen IT-Infrastruktur. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von innovativen KI- und datenbasierten Lösungen in der Data.Science.Factory von BITMARCK, durch welche die GKVen ihren Versicherten eine noch bessere Versorgung anbieten können.